Knapp 5 Monate nach Projektstart war es heute endlich so weit: das erste Wasser fließt im alten Bachbett unter der restaurierten Sandsteinbrücke durch und bewegt sich in Richtung NSG Wunderseggenried!
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Freitag, 23. Oktober 2015
Nellenbach-Wasser kommt an der Sandsteinbrücke vor dem Golfclub-Parkplatz an!
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Nellenbach
Dienstag, 28. April 2015
Startschuss Projekt "Reaktivierung Woogwiesgraben/Nellenbach"
Letzte Woche ging es los: der Golfclub hat mit einer größeren Baustelle unter der Spielbahn 7 ein Polyethylenrohr mit 30 cm Durchmesser verlegt! Diese Unterstützung ist wirklich großartig (die Kosten dieser Maßnahme trägt alleine der Golfclub!) und wir danken mit allem Nachdruck auch an dieser Stelle.
Die ca. 60 m lange Strecke ist der Beginn für eine ganze Serie von weiteren Maßnahmen (die der NABU selbst finanziert), die wir nach erfolgreich durchlaufenem Plangenehmigungsverfahren angehen. Im nächsten Schritt soll das Wasser aus dem System Alleegraben/Bauerngraben von Nord nach Süd in die alte Bachachse des Woogwiesgraben/Nellenbach übergeleitet werden. Diese Verbindung hat nach Angaben von älteren Geinsheimer Bürgern schon früher existiert!
Ziele der Maßnahme
- Bessere Wasserversorgung der alten Bachachse, die keine Anbindung mehr an ein Fließgewässer hatte
- Bessere Wasserversorgung der angrenzenden Feuchtwiesen (Tiefwiese, Wäldchenwiese etc (ca 7 ha)
- Bessere Wasserversorgung der NSG- Enklave "Wunderseggenried" mit angrenzenden Schilfflächen und Bruchwald (ca. 6 ha)
- Bessere Wasserversorgung der wertvollen Bruchwaldbereiche südlich der Mitteltrum
- Schaffung einer "Wasser-Südumgehung" für den Golfclub. Letzendlich landet jedoch auch dieses Wasser im Hausgraben/Kreuzgraben und am Schluss im Kropsbach...
Über die neue Wasserachse sollen künftig pro Jahr ca. 400 Millionen Liter Wasser nach Süden geleitet werden!
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Teich an der Spielbahn 7: hinten ist das frisch verlegte Rohr (bzw. der Graben) zu sehen, das quer über die Bahn zu einem kleinen Wäldchen Richtung Süden gezogen wurde. |
Sonntag, 8. März 2015
Meilenstein Hausgraben: Stahlschwelle eingebaut!
Was lange währt...: nach einem durch die Stadt Neustadt genehmigten dreijährigem Probebetrieb mit Monitoring haben die GNOR und der NABU Neustadt/Weinstr. kurz vor Weihnachten 2014 die wasserrechtliche Dauergenehmigung zum jährlichen Aufstau des Hausgrabens zwischen Januar und Ende Juni erhalten. Der Probebetrieb und die Dauergenehmigung wurde fachlich eng mit der SGD Süd abgestimmt, vielen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und die ausgezeichnete Unterstützung! Aus Naturschutzsicht handelt es sich mit großem Abstand um die bedeutendste Staumaßnahme auf Neustadter Gemarkung, sie wurde in den vergangenen Jahren auch sehr eng mit den Interessen und Bedürfnissen des Golfclubs abgestimmt!
Gestern haben wir zu viert (2x GNOR und 2x NABU ;-) die zentrale Maßnahme umgesetzt: eine ca. 80 kg schwere, feuerverzinkte Metallschwelle wurde erfolgreich millimetergenau eingebaut. Die zwei Meter breite Schwelle wurde dabei fast 50 cm tief in den Boden eingeschlagen, sie ist zusätzlich mit zwei 80 cm langen Metallstäben gesichert!
Die offene Metallschwelle definiert das oberste genehmigte Stauziel, das vor allem im Hinblick auf die Interessen des Golfclub Pfalz e.V. vereinbart wurde. Das Wasser fließt jetzt bis Ende Juni in die Großlache und stabilisiert im sog. Stiftungsgelände die Wasserführung. Auch werden Erlenbruchwaldbereiche entlang des Hausgrabens optimal mit Wasser versorgt!
Der korrekte Betrieb der "wasserbaulichen Anlage" (so heißt das im Behördendeutsch) wird unter anderem durch zwei Pegel überwacht: im Bereich der Brücke B39 und im Graben an der Spielbahn Nr. 11 (Golfclub Pfalz e.V.).
Gestern haben wir zu viert (2x GNOR und 2x NABU ;-) die zentrale Maßnahme umgesetzt: eine ca. 80 kg schwere, feuerverzinkte Metallschwelle wurde erfolgreich millimetergenau eingebaut. Die zwei Meter breite Schwelle wurde dabei fast 50 cm tief in den Boden eingeschlagen, sie ist zusätzlich mit zwei 80 cm langen Metallstäben gesichert!
Die offene Metallschwelle definiert das oberste genehmigte Stauziel, das vor allem im Hinblick auf die Interessen des Golfclub Pfalz e.V. vereinbart wurde. Das Wasser fließt jetzt bis Ende Juni in die Großlache und stabilisiert im sog. Stiftungsgelände die Wasserführung. Auch werden Erlenbruchwaldbereiche entlang des Hausgrabens optimal mit Wasser versorgt!
Der korrekte Betrieb der "wasserbaulichen Anlage" (so heißt das im Behördendeutsch) wird unter anderem durch zwei Pegel überwacht: im Bereich der Brücke B39 und im Graben an der Spielbahn Nr. 11 (Golfclub Pfalz e.V.).
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Freitag, 5. September 2014
Libellenbeobachtung am Biotop I des Golfclubs Pfalz, 31. 8.14
Folgende Libellen konnte NABU-Mitglied Erich Baier am 31. August am Tümpel im Golfclub beobachten:
- Pechlibelle groß und klein,
- südlicher Blaupfeil,
- Feuerlibelle,
- Blutrote Heidelibelle,
- Große Heidelibelle,
- Weidenjungfer.
Außerdem konnten wir Kreuzkröte, Laubfrosch und andere Amphibien am Tümpel finden.
Große Pechlibelle bei der Paarung:
NABU-Foto
- Pechlibelle groß und klein,
- südlicher Blaupfeil,
- Feuerlibelle,
- Blutrote Heidelibelle,
- Große Heidelibelle,
- Weidenjungfer.
Außerdem konnten wir Kreuzkröte, Laubfrosch und andere Amphibien am Tümpel finden.
Große Pechlibelle bei der Paarung:

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Sonntag, 8. Juni 2014
Libellen an reaktiviertem Tümpel und Gräben im Bereich Golfclub Pfalz
Unser Mitglied Erich Baier schaut regelmäßig nach den jetzt erstmals auftretenden Libellenarten.
Hier seine Liste vom 31.5.2014
Große Königslibelle
Plattbauch
Großer Blaupfeil
Vierfleck
Hufeisen-Azurjungfer
Pechlibelle
Bebänderte Prachtlibelle
Ansonsten schwimmen aktuell viele Laubfrisch-Kaulquappen im Tümpel!
Hier seine Liste vom 31.5.2014
Große Königslibelle
Plattbauch
Großer Blaupfeil
Vierfleck
Hufeisen-Azurjungfer
Pechlibelle
Bebänderte Prachtlibelle
Ansonsten schwimmen aktuell viele Laubfrisch-Kaulquappen im Tümpel!
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Donnerstag, 13. Februar 2014
Baggerarbeiten Alleegraben und Golfclub
Für das Geinsheimer Wasserprojekt haben wir heute kurz hinter der Einleitungsstelle in den Alleegraben einen größeren Sandfang angelegt. Er dient dazu, dass künftig der Eintrag von Sedimenten aus dem Speyerbach in das Grabensystem minimiert wird.
Im Bereich der Übungsbahnen A und B des Golfclub Pfalz e.V. begann heute die Neuanlage eines Verbindungsgrabens zu einem ca. 800 m² großen Tümpel, der dadurch gezielt und optimal mit Wasser versorgt werden kann. Wir bedanken uns beim Golfclub für die perfekte Unterstützung auf allen Ebenen!
Eigentlich überflüssig zu erwähnen: sämtliche Maßnahmen wurden mit den zuständigen Behörden zuvor abgestimmt und von diesen genehmigt...
Im Bereich der Übungsbahnen A und B des Golfclub Pfalz e.V. begann heute die Neuanlage eines Verbindungsgrabens zu einem ca. 800 m² großen Tümpel, der dadurch gezielt und optimal mit Wasser versorgt werden kann. Wir bedanken uns beim Golfclub für die perfekte Unterstützung auf allen Ebenen!
Eigentlich überflüssig zu erwähnen: sämtliche Maßnahmen wurden mit den zuständigen Behörden zuvor abgestimmt und von diesen genehmigt...
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Der Sandfang am Alleegraben wir angelegt; Foto: Peter Scheurer |
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Der fertige Sandfang am Alleegraben; Foto: Peter Scheurer |
Der neue Verbindungsgraben zum Tümpel wird gebaggert; Foto: Peter Scheurer |
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Golfclub Pfalz e.V.
Samstag, 11. Januar 2014
Naturschutzeinsatz an Geinsheimer Tümpel (Gelände Golfclub Pfalz e.V.)
Heute war unser erster größerer Arbeitseinsatz in diesem Jahr. Mit 9 Helfern haben wir einen Tümpel auf dem Gelände des Golfclub Pfalz e.V. von zu starkem Bewuchs (v.a. Weiden, Pappeln) auf der Südseite freigeschnitten und dadurch als Amphibienlaichgewässer optimiert. Lief alles super!
Künftig wird dieser ca. 800 qm große Tümpel an das vom NABU reaktivierte Grabensysten angeschlossen und von Februar bis Ende Juni optimal mit Wasser versorgt.Wir hoffen, dass der Anschluss an das Grabensystem noch in diesem Winter realisiert werden kann. Alle Genehmigungen liegen dazu schon vor!
Eine zünftige Brotzeit bildetet nach 3 h den Abschluss der Aktion. Danke auch an den Goldclub, der uns einen Traktoranhänger zur Verfügung gestellt hat und unsere Idee perfekt unterstützt hat!
Künftig wird dieser ca. 800 qm große Tümpel an das vom NABU reaktivierte Grabensysten angeschlossen und von Februar bis Ende Juni optimal mit Wasser versorgt.Wir hoffen, dass der Anschluss an das Grabensystem noch in diesem Winter realisiert werden kann. Alle Genehmigungen liegen dazu schon vor!
Eine zünftige Brotzeit bildetet nach 3 h den Abschluss der Aktion. Danke auch an den Goldclub, der uns einen Traktoranhänger zur Verfügung gestellt hat und unsere Idee perfekt unterstützt hat!
Die Südseite des Tümpels bekommt durch unserer Maßnahme künftig viel mehr Sonne ab. Foto: Erich Baier, NABU Neustadt |
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