Was lange währt...: nach einem durch die Stadt Neustadt genehmigten dreijährigem Probebetrieb mit Monitoring haben die GNOR und der NABU Neustadt/Weinstr. kurz vor Weihnachten 2014 die wasserrechtliche Dauergenehmigung zum jährlichen Aufstau des Hausgrabens zwischen Januar und Ende Juni erhalten. Der Probebetrieb und die Dauergenehmigung wurde fachlich eng mit der SGD Süd abgestimmt, vielen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und die ausgezeichnete Unterstützung! Aus Naturschutzsicht handelt es sich mit großem Abstand um die bedeutendste Staumaßnahme auf Neustadter Gemarkung, sie wurde in den vergangenen Jahren auch sehr eng mit den Interessen und Bedürfnissen des Golfclubs abgestimmt!
Gestern haben wir zu viert (2x GNOR und 2x NABU ;-) die zentrale Maßnahme umgesetzt: eine ca. 80 kg schwere, feuerverzinkte Metallschwelle wurde erfolgreich millimetergenau eingebaut. Die zwei Meter breite Schwelle wurde dabei fast 50 cm tief in den Boden eingeschlagen, sie ist zusätzlich mit zwei 80 cm langen Metallstäben gesichert!
Die offene Metallschwelle definiert das oberste genehmigte Stauziel, das vor allem im Hinblick auf die Interessen des Golfclub Pfalz e.V. vereinbart wurde. Das Wasser fließt jetzt bis Ende Juni in die Großlache und stabilisiert im sog. Stiftungsgelände die Wasserführung. Auch werden Erlenbruchwaldbereiche entlang des Hausgrabens optimal mit Wasser versorgt!
Der korrekte Betrieb der "wasserbaulichen Anlage" (so heißt das im Behördendeutsch) wird unter anderem durch zwei Pegel überwacht: im Bereich der Brücke B39 und im Graben an der Spielbahn Nr. 11 (Golfclub Pfalz e.V.).
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Sonntag, 8. März 2015
Mittwoch, 10. April 2013
Interessante Ecken...
Momentan sind wir regelmäßig als stille Beobachter einer wunderbaren Naturlandschaft nahe Neustadt zu Besuch. Dort sehen wir Silberreiher, Eisvögel vor ihrer Brutröhre aus sicherer Entfernung, Wildschweine, Rehe, jede Menge Vogelarten. Geniale Sache. Das Gebiet ist wie ein Auengebiet feucht-wässrig und schwer zugänglich.
Beim Begehen reinigen wir das Gelände gleich von Glas- und Plastikflaschen und dokumentieren die Veränderung des Wasserspiegels.
Hier ein paar Impressionen:
Fotos: Claudia Grund, März 2013
Beim Begehen reinigen wir das Gelände gleich von Glas- und Plastikflaschen und dokumentieren die Veränderung des Wasserspiegels.
Hier ein paar Impressionen:
Fotos: Claudia Grund, März 2013
Samstag, 13. Februar 2010

Spiegelbild: bei Vermessungsarbeiten im Raum Geinsgeim. Unsere Arbeit spiegelt sich im Wasser wieder... In diesem Graben gibt es übrigens schöne Bestände der Wasserfeder (Hottonia palustris)
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Sonntag, 24. Januar 2010
Messen ist Wissen
Stichwort: Pegel
In den vergangenen Wochen haben wir in direkter Abstimmung mit der Stadt an drei Stellen Wasserstands-Pegel eingerichtet. Es geht um eine solide Datenerfassung im Vorfeld bzw. zur fachlichen Begleitung verschiedener Naturschutzprojekte. Zugegeben, z.T. herrschten etwas kernige Wetterbedingungen, aber wie heißt es so schön: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung".
Ein Riesenspass bei strengem Frost im Wasser: erst mal dickes Eis aufhacken ;-)
Feste zuhauen macht warm!

Ausrüstung: Wasserwaage, Bleistift, Akku-Schlagbohrer, Dübel, Edelstahlschrauben, Akkuschrauber. Besten Dank an die dichte Wathose (und mehrere darunter liegende Kleidungsschichten)! Das Wasser konnte trotzdem durchaus als "eisekalt" bezeichnet werden.

Fertig. Hier wird später event. eine zweite Messlatte ergänzt. Erste Ablesung: 80,5 cm

Pegelmontage am Schlaggraben (man kann gut den Schlagbohrer in seinem natürlichen Lebensraum erkennen):

Fertig ist die neue Messstelle (der böse Riss in der Brücke war aber schon vorher da, unser Akku-Schlagbohrer war's nicht - Indianer-Ehrenwort! ;-) Erste Ablesung: 53 cm

Wo Wasser ist, da ist Leben. Und manchmal auch Hochwasser. Aufgenommen ganz in der Nähe einer Pegel-MessStelle.

Und hier noch der neue Pegel im Bereich des Golfclub Pfalz e.V. (System Hausgraben/Ölwiesengraben):

Erste Ablesung: 48,5 cm

Jetzt müssen die Pegel noch auf NN-Höhen eingemessen werden.
In den vergangenen Wochen haben wir in direkter Abstimmung mit der Stadt an drei Stellen Wasserstands-Pegel eingerichtet. Es geht um eine solide Datenerfassung im Vorfeld bzw. zur fachlichen Begleitung verschiedener Naturschutzprojekte. Zugegeben, z.T. herrschten etwas kernige Wetterbedingungen, aber wie heißt es so schön: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung".
Ein Riesenspass bei strengem Frost im Wasser: erst mal dickes Eis aufhacken ;-)
Feste zuhauen macht warm!

Ausrüstung: Wasserwaage, Bleistift, Akku-Schlagbohrer, Dübel, Edelstahlschrauben, Akkuschrauber. Besten Dank an die dichte Wathose (und mehrere darunter liegende Kleidungsschichten)! Das Wasser konnte trotzdem durchaus als "eisekalt" bezeichnet werden.

Fertig. Hier wird später event. eine zweite Messlatte ergänzt. Erste Ablesung: 80,5 cm

Pegelmontage am Schlaggraben (man kann gut den Schlagbohrer in seinem natürlichen Lebensraum erkennen):

Fertig ist die neue Messstelle (der böse Riss in der Brücke war aber schon vorher da, unser Akku-Schlagbohrer war's nicht - Indianer-Ehrenwort! ;-) Erste Ablesung: 53 cm

Wo Wasser ist, da ist Leben. Und manchmal auch Hochwasser. Aufgenommen ganz in der Nähe einer Pegel-MessStelle.

Und hier noch der neue Pegel im Bereich des Golfclub Pfalz e.V. (System Hausgraben/Ölwiesengraben):

Erste Ablesung: 48,5 cm

Jetzt müssen die Pegel noch auf NN-Höhen eingemessen werden.
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