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Donnerstag, 7. März 2013

NABU Neustadt/Weinstr. erhält Gerhard-Postel-Naturschutzpreis

Als erste Naturschutzvereinigung in Rheinland-Pfalz wurde unsere NABU-Ortsgruppe im Storchenzentrum Bornheim (Südliche Weinstraße) mit dem neu geschaffenen, undotierten "Gerhard-Postel-Naturschutzpreis" vergangenen Sonntag, den 3. März 2013, geehrt.

Mit dem Preis wurden die Verdienste unserer Gruppe im Zusammenhang mit dem Projekt "Wassermanagement und Reaktivierung der Geinsheimer Wassergräben zwischen Fronmühle und Kropsbach" gewürdigt. Mit ausgezeichnet wurden die Kooperationspartner BUND Haßloch, GNOR, Landesjagdverband und der Storchenverein Lachen-Speyerdorf. Die Laudatio hielt der Vogelexperte Dr. Hans-Wolfgang Helb aus Kaiserslautern.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Karl Keilen (1. Vorsitzender der Aktion PfalzStorch), Martin Grund (Vorsitzender NABU Neustadt) und Dieter Hörner (Mitbegründer und Ehrenvorsitzender der Aktion PfalzStorch)  


Neben der Urkunde erhielten wir eine Grafik als Anerkennung. Unter den zahlreichen geladenen Gästen befand sich sogar ein Bundestags- und ein Landtagsabgeordneter ;-)



Der NABU Neustadt bedankt sich ganz herzlich bei den Preisverleihern! Wir waren gerne bei Euch im Storchenzentrum zur Entgegennahme des Preises und dem anschließenden Sektempfang! Danke für Eure Gastfreundschaft und die gelungene Organisaton!


Foto: Claudia Grund
3.3.13. Zwei zurückgekehrte Störche auf einem Horst an der Storchenscheune Bornheim



Donnerstag, 17. Januar 2013

Reaktivierung der Geinsheimer Bewässerungsgenossenschaft

Heute Morgen gab es auf Initiative des NABU Neustadt in der Landwirtschaftskammer zusammen mit den drei wichtigsten Wiesenbewirtschafter am Speyerbach ein Gespräch zur Zukunft der (auf dem Papier noch existierenden, aber momentan ruhenden) "Geinsheimer Wiesenbe- und Entwässerungsgenossenschaft".
Teilnehmer des Treffens waren die Bewirtschafter Adam, Herbig und Kästel, Frau Gronimus und Herr Henninger von der Landwirtschaftskammer, Herr Hünerfauth und Frau Kaul als Vertreter der Stadt sowie ich (M. Grund) als Vertreter des NABU Neustadt.
Der Weg zum Wiederbeleben der Bewässerungsgenossenschaft ist nicht einfach, aber wir haben uns auf das weitere Vorgehen verständigt. 2013 soll die neue Satzung ausgearbeitet werden und in einer Mitgliederversammlung darüber abgestimmt werden.
Am Ende der Gesprächsrunde...

Sonntag, 22. Januar 2012

Historischer Moment: das Wasser läuft im Alleegraben Richtung Osten

Auch dieses Wochenende waren wir wieder am Graben tätig:

Nachdem am historischen Wehr Bretter montiert wurden, die das Wasser sowohl gen Speyerbach zurück als auch Richtung künftiger Wässerwiesen leiten sollten (im Rahmen eines einwöchigen Testlaufs, der mit der Unteren Wasserbehörde abgestimmt wurde), wurde der Heber wieder in Funktion gesetzt. Er war kurzfristig für Pflegemaßnahmen am Alleegraben gestoppt worden.

Das Wasser fließt nun erstmals Richtung Osten, es geht vorwärts!

Was besonders spaßig ist: beim Abgehen und Säubern der Uferböschungen und Grabensohle außerhalb des Golfclubs finden wir Golfbälle in allen Farben: weiß, orange, gelb und bunt. Sie sind wohl durch Fehlschläge in der Vergangenheit von Übenden dort gelandet und nie wieder im Gestrüpp gefunden worden. Wer also mit seinen Kindern mal auf Golfballsuche gehen möchte: hier habt ihr ein tolles Suchareal mit Garantie auf Erfolg! Aber schnell sein: es sind bereits fündige Familien auf Suche! Wichtig: man darf nur Golfbälle sammeln, die sich eindeutig außerhalb des Golfclubgeländes befinden!
Nebenbei kann man auch viele Vogelarten beobachten, regelmäßig sind z.B. überwinternde Silberreiher zu sehen...

Außerdem konnten wir mit Freude feststellen, dass im Golfclubgelände der Neophyt "Japanischer Staudenknöterich" (Fallopia japonica) gemulcht worden war. Hier liegt ein langer Kampf gegen diese invasive Pflanzenart vor uns... Wir versuchen einen Balkenmäher zu organisieren, mit dem der befallene Bereich dann mehrmals jährlich gemäht werden muss.

Die nächsten Wochenenden planen wir weitere Arbeitseinsätze am Graben. Bist du dabei?

Samstag, 14. Januar 2012

Regelmäßige Pflegemaßnahmen am Alleegraben zur Vorbereitung der Wiesenbewässerung auf Geinsheimer Gemarkung

Fast täglich - so auch heute am Samstag - ist jemand vom NABU Neustadt am Graben in der Nähe der Fronmühle, um Vorbereitungen zur Grabenreaktivierung zu treffen: der Wasserlauf aus dem Speyerbach wurde für Wartungsarbeiten gestoppt, nachdem das Wasser zum ersten Mal 16 Tage am Stück - über das große Heberrohr (100 mm Durchmesser) ohne Schwierigkeiten lief.

Wir beginnen jetzt nach fachlicher Abstimmung mit der Stadt damit, den Alleegraben an einigen Stellen zu optimieren, damit später Libellen, Amphibien etc. mehr Licht und Wärme abbekommen. Ein Geinsheimer Landwirt hat diese Woche ein Stück entlang des Grabens gemulcht. Wir sind für diese Zusammenarbeit sehr dankbar!

Die Kooperation mit den umliegenden Pächtern, Landwirten und der Stadt Neustadt klappt bislang hervorragend.
Peu a peu werden wir am Graben weiterarbeiten, um noch mehr Abschnitte für die dauerhafte Wasserbeschickung vorzubereiten. Habt Ihr Lust mitzumachen? Dann wendet Euch gerne an Martin Grund, Tel. 06321/399292

Samstag, 7. Januar 2012

Ein frohes Neues Jahr - und: der 1. Naturschutzeinsatz in diesem Jahr

Hiermit übermitteln wir als NABU Neustadt allen gute Neujahrswünsche mit vielem Dank für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit!
Heute am Samstag haben wir einen tollen Einsatz im Zusammenhang mit unserem großen
Wasserprojekt am Speyerbach durchgeführt:

1. Wir - 9 fleißige Naturschutzfreunde - trafen uns morgens bei relativ unfreundlichem Wetter, um ein altes Sandsteinwehr am Alleegraben in der Nähe der Fronmühle freizulegen. Dieses soll noch 2012 (erstmals seit über 40 Jahren) seine Funktion als Wasserverteilungsbauwerk wiedererhalten. Ab Mitte des Jahres könnte wahr werden, dass erstmals wieder Wasser in Richtung der ehemaligen Geinsheimer Wässerwiesen läuft. Langfristig würden damit auch die großen Naturschutzflächen südlich der Aumühle ("Am roten Kreuz") deutlich besser mit Wasser versorgt werden!

2. Wir haben - trotz Kälte und Regen - nach Abstimmung mit der Stadt den Graben an einigen Stellen von Gehölzen befreit, damit künftig mehr Licht ans Wasser kommt, wichtig z.B. für Libellen und Amphibienlarven.

Der Arbeitseinsatz wurde - wie immer- mit einem zünftigen Vesper und Heißgetränken abgeschlossen. Glücklich und durchgefroren verabschiedeten wir uns ins Wochenende.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Projekt "Speyerbach-Heber" offiziell gestartet



Kleine Chronologie der laufenden Bauarbeiten

Start: Samstag (23.7.2011)

Zentrale Wasserbau-Maßnahme: Heber

Durch umfangreiche Vermessungsarbeiten haben wir folgende Höhenverhältnisse festgestellt: bei sommerlichen Niedrigwasserabflüssen (MNQ) liegt der Speyerbach-Wasserspiegel ohne Aufstau durch die Fronmühle 1,80 Meter höher als die ca. 200 Meter entfernte Grabensohle des sog. Alleegrabens, ein Hauptzubringer der früheren Geinsheimer Wiesenbewässerung. Diesen enormen Höhenunterschied wollen wir künftig für eine geregelte Wasserausleitung mit Hilfe eines Hebers nutzen. Die Heberrohre münden künftig ca. 12 m südlich des Speyerbachufers in einen Betonschacht, von dort aus fließt das Wasser durch ein 300 mm-Kanalrohr in den Alleegraben.

Die neu geschaffene Ausleitungsstelle ist ein Ersatz für die zahlreichen Bewässerungswehre am Speyerbach, die nach Auffassung der Regionalstelle Wasserwirtschaft leider nicht mehr als Wasserausleitungstelle genehmigt werden konnten.
Die Ausleitung mit Hilfe eines Hebers stellt eine nicht manipulationsfähige Form der Wasserabgabe dar, die an dieser Stelle des Speyerbaches zudem auch ohne Aufstau möglich ist. Die Durchgängigkeit des Gewässers ist daher weiterhin voll gewährleistet.



Ziel des Projekts: bessere Wasserversorgung im Bereich der Wässerwiesen-Genossenschaft Geinsheim bis zur Einmündung des Hausgrabens in den Schlaggraben (Kropsbach) sowie hydrologisch benachbarter Bereiche. Das Gebiet ist zunehmend von Austrockung geprägt.

Zuerst soll ein Teil des über 10 km langen Grabensystems ganzjährig mit einer kleinen Wassermenge beschickt werden, andere Grabenbereiche sollen für wechselfeuchte Bedingungen nur teilweise Wasser führend sein. In einer weiteren Projektphase ist vorgesehen, dass auf einer geeigneten Teilfläche die früher über viele Jahrhunderte praktizierte Wiesenbewässerung reaktiviert wird.

Weiterhin wird angestrebt, dass die Naturschutzflächen der "Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz" südlich der Aumühle künftig gezielt mit Wasser versorgt werden können.
Info ==> Naturschutzprojekt Aumühle


Dazu wurde die letzten Tage in Eigenleistung des NABU Neustadt - repektive Martin und Ulrich, - die extra eine Woche ihres Jahres-Urlaubs für den Einsatz hergaben - ein 216 m langer Graben per Bagger ausgehoben. Unterstützt mit einem Tiefbaulaser wurden 50 cm Gefälle exakt auf 216 Meter verteilt.


Foto: letzte Baggerschaufeln nach 216 Meter. Im Hintergrund der Uferwall des Speyerbachs, der in diesem Bereich in einer künstlichen Hochlage fließt.

Heute wurden die ersten Rohre DIN-gerecht im Sandbett verlegt. Der Sand wurde uns kostenfrei von der W. Rohr GmbH & Co. KG geliefert, herzlichen Dank an Herrn Rohr!

Bis Freitag sollen die Arbeiten möglichst abgeschlossen werden.

Dank tatkräftiger Hilfe vieler Freiwilliger - zum Beispiel des Storchenvereins Lachen-Speyerdorf, einer Journalistin, einer FÖJlerin, NABU-Mitgliedern uam., kommen wir im vorgesehenen Zeitraum zügig voran.


Foto: neben der Arbeit bleibt manchmal noch etwas Zeit für Naturbeobachtung...



Vielen Dank an alle Helfer. Tut mal wieder gut, so viele begeisterte Naturschutzengagierte zu vereinen!

P. S. Pünktlich sind sie fertig geworden: am Freitag Nachmittag war alles erledigt: Graben verfüllt, alles aufgeräumt, geliehener Bagger zurück gegeben. Danke auch an die NAJU, die noch tatkräftig half!


Foto: die letzten Rohre werden verlegt



Foto: NAJU hilft beim Wiederherstellen der Böschung

Donnerstag, 11. Februar 2010

Erste Einblicke in geplantes Projekt am Speyerbach

Auf Einladung des Storchenvereins Lachen-Speyerdorf (Vorsitzender Manfred Sauter) werden wir am Sonntag, 28.02.2010 ab 10 Uhr, erste Einblicke in ein geplantes Projekt des NABU zur Teilreaktivierung einiger Grabenabschnitte im Bereich der ehemaligen Wiesenbewässerung Geinsheim geben. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen!

Ort und Zeit: wir treffen uns auf dem Parkplatz beim Radweg bei der Fronmühle am Sonntag den 28.02.2010 um 10:00Uhr. Die Fronmühle liegt am Speyerbach an der Verbindungsstraße Geinsheim-Haßloch.

Dauer: voraussichtlich 1,5 h (ca. 4,5 km zu Fuß) Bei Bedarf schön warm anziehen, dann wird's ein schöner Winterspaziergang :-)

Sonntag, 20. September 2009

NABU Hessen und Hessischer Bauernverband starten Aktion „Lerchenfenster für Hessen“

Wetzlar/Friedrichsdorf. Mit der Aktion „Lerchenfenster für Hessen“ starten der NABU Hessen und der Hessische Bauernverband ein Hilfsprogramm für die immer seltener werdende Feldlerche. „Die Feldlerchenfenster sind eine unkomplizierte Möglichkeit, dem bedrohten Sänger mit einfachen Mitteln zu helfen“, freuen sich Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen und Wolfgang Koch vom Hessischen Bauern­verband über die Naturschutzkooperation beider Verbände.

Die Feldlerche ist der Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft. Mit Ihrem trillernden Gesang zählt sie zu den ersten Frühlingsboten in der Feldflur. Doch ihre Stimme ist heute vielerorts immer seltener zu hören. „Ihre Bestände sind in den letzten zehn Jahren um 10 bis 15 % zurück gegangen“, beschreibt der Biologe Eppler die aktuelle Situation. Deshalb wird sie auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands mittlerweile als gefährdet eingestuft. In Hessen steht sie auf der Vorwarnliste.


Einfache Lösung: Feldlerchenfenster

Eine einfache und unbürokratische Lösung des Hauptproblems für den Vogel, genügend Brutplätze zu finden, bietet die Aktion „Lerchenfenster“: Mit der Anlage von kleinen Fehlstellen im Wintergetreide, den „Lerchenfenstern“, werden geschützte Brutstätten für Feldlerchen geschaffen. „Versuche in Großbritannien haben gezeigt, das solche Fenster den Bruterfolg deutlich steigern und damit zum Fortbestand der Art beitragen“, berichtet der NABU-Landesvorsitzende von bisherigen Erfahrungen.

Wolfgang Koch betont, dass der Aufwand für Landwirte verhältnismäßig gering sei: „Zwei Lerchenfenster pro Hektar mit einer Größe von jeweils ungefähr 20 Quadratmeter reichen für die Vögel aus. Sie lassen sich zudem ganz einfach durch das Anheben der Sämaschine für einige Meter anlegen.“ Auf diese Weise könne durch eine einfache Maßnahme ein großer Effekt erzielt werden.

Für den Biologen Eppler kommt hinzu, dass sich die Anlage von Feldlerchenfenstern auch positiv auf viele andere Feldtiere wie Feldhase und Rebhuhn auswirkt.

Die Aktion „Lerchenfenster für Hessen“, die ihm Rahmen der bundesweiten Kampagne „1000 Äcker für die Feldlerche“ durchgeführt wird und auf eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Bauernverband e.V. und dem NABU zurückgeht, bringt für Landwirte nur geringe finanzielle Einbußen mit sich. „Der Ernteausfall ist mit weniger als fünf Euro pro Hektar niedrig und der Arbeitsaufwand gering“, ergänzt Wolfgang Koch. Mit Faltblättern werden interessierte Mitglieder beider Verbände umfassend über die Natur­schutzaktion informiert.


Als Anerkennung für ihr freiwilliges Engagement erhalten teilnehmende Landwirte eine Hinweistafel zur Aufstellung am Ackerrand („Vogelfreundlicher Acker“). Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.

Sonntag, 1. Juni 2008

Intelligenter Gebrauch einer Sense...

Es muss ein Vergnügen sein, mit einer gedengelten und anschließend per Wetzstein geschärften Sense und guter Bewegungstechnik eine Wiese zu mähen. Während der Ölpreis (siehe unten) langsam aber sicher in Richtung 200 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) wandert, können wir uns schon mal Gedanken über den Gebrauch der eigenen Muskelkraft zur Gewinnung von Lebensmitteln machen... ;-)

Vielleicht in Neustadt mal einen "Sensenworkshop" organisieren und ältere Bauern dafür gewinnen, uns das richtige Sensen und Dengeln beizubringen? Wäre toll, machen wir vielleicht 2009. Eine Wiese per Sense zu mähen ist uraltes Handwerk, Meditation und Kunst zugleich. Dazu müssen aber einige Sachen beachtet werden:
1. Nur gutes Material verwenden: hochwertigste Sensenblätter (z.B. der Firma Schröckenfux) und ein an die Körpermaße angepasster Sensenbaum.
2. Scharfes Sensenblatt: mähen mit einem stumpfen Blatt ist grauenhaft anstrengend und energetischer Unfug. Wer beim Mähen schwere Schläge ausführen muss, der sollte besser Golf spielen.
3. Richtiger Bewegungsablauf: kann man lernen, Übung macht den Meister.
4. Richtiger Zeitpunkt: mähen sollte man am besten Morgens, wenn das Gras noch mit Tau benetzt ist. In sengender Mittagshitze sollte man andere Sachen machen als eine Wiese mähen...


Hier ein geniales Video über den intelligenten Gebrauch einer Sense:





Links
http://www.sensenwerkstatt.de/
http://www.scytheconnection.com/
http://de.wikipedia.org/wiki/Sense_(Werkzeug)
http://www.sensenverein.at
http://www.nabu-schorndorf.de/nsbp023.htm



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Ölpreis

1972 kostete ein Barrel Öl noch ungefähr 3 US-Dollar.

Am 22. Mai 2008 stieg der Ölpreis an der ICE Futures in London auf eine neue Rekordmarke. Für die Nordseesorte Brent, der führenden Referenzölsorte in Europa, lag der Preis im Handelsverlauf bei 135,14 US-Dollar pro Barrel. Auf Schlusskursbasis notierte die Nordseesorte am 21. Mai 2008 bei 132,70 US-Dollar auf einem Allzeithoch. Der Preis für US-Leichtöl (WTI), der wichtigsten Referenzölsorte für die Förderregion Nordamerika, erreichte am 22. Mai 2008 an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) im Tagesverlauf einen neuen Rekordpreis von 135,09 US-Dollar pro Barrel. Auf Schlusskursbasis notierte er am 21. Mai 2008 mit 133,17 US-Dollar auf einem Allzeithoch

Quelle: Wikipedia