Samstag, 1. November 2008

Kleine Waldohreulen-Schlafgemeinschaft

Durch ein NABU-Mitglied wurden wir auf eine kleine Schlafgemeinschaft von Waldohreulen (Asio otus) auf der Hambacher Höhe aufmerksam gemacht (noch mal vielen Dank für den tollen Hinweis! :-)  In einem kleinen Ahorn unmittelbar an der Straße hielten sich in den vergangenen Tagen bis zu fünf Waldohreulen auf. Noch hat der Baum ein paar Blätter, aber in Kürze werden die Eulen ganz ohne Deckung sein. Dann wird wahrscheinlich ein neuer Schlafplatz gesucht.

Bilder vom heutigen Samstag:

Übersicht (Klickbild)


Detailbild (Klickbild)

Info: Waldohreulen-Schlafgemeinschaft

Solche winterlichen Schlafgemeinschaften werden immer mal wieder bei Waldohreulen beobachtet. Zitat aus Wikipedia: "Im Winter finden sich gelegentlich Schlafgemeinschaften von Waldohreulen zusammen, die bis zu 200 Exemplare umfassen können und bei denen die Vögel nur einen geringen Individualabstand halten. Die dabei aufgesuchten Schlafbäume werden mitunter über viele Jahre hinweg genutzt. In Einzelfällen ist die Nutzung von bestimmten Schlafbäumen seit mehr als einhundert Jahren belegt. Im Winterquartier kann es auch zu Vergesellschaften mit anderen Eulenarten, insbesondere der Sumpfohreule (Asio flammeus), kommen. Die Waldohreule zeigt dabei keine Aggressionen gegenüber anderen Arten."

Waldohreulen gehören zu den Vögeln, die selbst keine Nester bauen können. Sie sind zu 100% auf Nester anderer Vögel angewiesen, um ihre Jungen darin aufzuziehen. Nahezu immer sind es verlassene Krähennester, die zum Brüten genutzt werden. Rückgang der Krähenpopulation würde bedeuten: ==> weniger Waldohreulen. Mäuse gehören zu den Hauptnahrungstieren der Waldohreule... Vereinfacht gesagt: wer also die "Bekämpfung" unsere Krähen fordert, der unterstützt auch den Rückgang der Waldohreulen und die Zunahme der Mäusepopulation auf den Feldern...  Die Natur ist wie ein hochkomplexes Mobile: wer an einer Stelle eingreift, der bekommt meist Folgen für größere Teile des Gesamtsystems.

Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung am 10. November 2008

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Liebe NABU-Mitglieder im Bereich der Ortsgruppe Neustadt-Weinstraße: wir laden Euch ganz herzlich ein zur Mitgliederversammlung am 10. November 2008, in Neustadt- Mußbach, in Weiks Vinothek, An der Eselshaut 53, um 20 Uhr! Wäre schön, wenn wir uns mal persönlich kennenlernen können! 

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung
2. Feststellen der Beschlussfähigkeit
3. Beschlussfassung über die endgültige Tagesordnung
4. Bericht des Vorsitzenden über die Tätigkeiten der NABU-Gruppe
5. Bericht des Kassenwarts
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Vorstandes
8. Bildung einer Wahl- und Zählkommission
9. Neuwahlen
• Vorsitzende/Vorsitzender
• Stv. Vorsitzende/Vorsitzender
• Kassenwart
• Schriftführerin/Schriftführer
• Beisitzer/innen

10. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Fischer
Neustadt-Geinsheim den 12.10.2008

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Grünland im Umbruch: Lebensraum von über 50% unserer Arten wird weiter dezimiert.

Grünland im Umbruch
Lebensraum von über 50% unserer Arten wird weiter dezimiert. 
BfN veröffentlich Positionspapier

Bonn, 02. Oktober 2008: "Die Entwicklung ist alarmierend, wir können uns keine weiteren Grünlandverluste leisten", mahnte die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Jessel, zur heutigen Veröffentlichung eines Positionspapiers ihres Amtes zur Situation des Grünlands und zur notwendigen Anpassung und Weiterentwicklung der nationalen und europäischen Agrarpolitik.  

Grünland beherbergt als Lebensraum in der Agrarlandschaft mehr als die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Arten. Trotzdem verliert dieser Lebensraum weiterhin sowohl an Fläche als auch an Qualität. Schleswig-Holstein hat z.B. im Jahr 2008 gegenüber 2003 mehr als 5% seines Dauergrünlandanteils eingebüßt, und auch andere Bundesländer nähern sich der 5% Marke; kleinräumig können sich die Grünlandverluste dabei noch weitaus gravierender gestalten. Die Hauptursache für den Rückgang ist in der weltweit hohen Nachfrage nach Agrarprodukten, verstärkt durch die Förderung der Erzeugung von Biomasse, zu sehen. Dies lässt den intensiven Anbau landwirtschaftlicher Produkte nicht nur auf Ackerstandorten attraktiver werden. Zunehmend wird auch Grünland intensiviert oder in Ackerflächen umgewandelt. Und dies nicht nur auf bereits intensiv genutzten Agrarflächen, sondern mit regionalen Schwerpunkten auch auf ertragsschwachen Standorten, die vormals artenreich und für Naturschutz und Landschaftsbild wertvoll waren, wie z.B. in Flußauen und in Natura 2000 Gebieten. Dabei hat die Europäische Union im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik die Mitgliedsstaaten verpflichtet, der Erhaltung von Dauergrünland besondere Beachtung zu schenken.  

Der Verlust von die Landschaft bereichernden Grünlandbeständen mit ihrer so einmaligen Artenvielfalt lässt nicht nur das EU-Ziel, den Verlust an biologischer Vielfalt bis 2010 zu stoppen in weite Ferne rücken sondern konterkariert auch Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie für den Agrarraum. Aber auch aus Gründen des Klimaschutzes ist ein Grünlandumbruch kontraproduktiv, denn es werden dabei zunächst in großem Ausmaß klimaschädliche Gase freigesetzt. „Angesichts des Drucks auf den Agrarmärkten müssen wir Erhaltung und Schutz des Dauergrünlands aktiv befördern“ betonte Prof. Jessel. "Notwendig ist die Förderung einer naturverträglichen und klimafreundlichen Grünlandbewirtschaftung, die für Landwirte rentabel ist und die Landschaft für Bewohner und Erholungssuchende attraktiv hält".  

Das Positionspapier des BfN mit entsprechenden Empfehlungen zur Anpassung und Weiterentwicklung der nationalen und europäischen Agrarpolitik steht unter dem Titel "Where have all the flowers gone? Grünland im Umbruch" als Download zur Verfügung.

Freitag, 3. Oktober 2008

Treffen der NAJU Kindergruppe am 4.10.

Die Kindergruppe der Naturschutzjugend (NAJU) Neustadt trifft sich am 4.10. um
15Uhr im Keller des Mehrgenerationenhaus (Im Hof der Volkshochschule). Die
Veranstaltung dauert zwei Stunden. Eingeladen sind alle naturinteressierte Kinder
von sechs bis 10 Jahren.

Bei Rückfragen:
Inga Fink 06325/9596830

Donnerstag, 11. September 2008

Herzliche Einladung zum NABU-Herbstfest am 13. Oktober!



Liebe NABU-Interessenten, liebe Neustadter "Naturschutzaktivisten" ;-)

Auch dieses Jahr gibt's wieder ein kleines Herbstfest des NABU Neustadt. Der Termin wurde so gelegt, dass wir auch dieses Jahr das große Abschlussfeuerwerk "Deutsches Weinlesefest" aus nächster Nähe anschauen können. Mein ältester Bruder hat einen tollen Garten (u.a. viele alte Obstbäume) mit einer edlen Laube in der unmittelbaren Nähe des Feuerwerk-Abschußortes, ziemlich interessant, das ganze von dort mitzuerleben! Im Garten gibt es eine einfache sanitäre Einrichtung und eine große gemütliche Laube als Wetterschutz.

Wegbeschreibung und Treffpunkt: siehe weiter unten.
==> Kartenbeschreibung mit GOOGLE MAPS (auf der linken Seite der Karte kann man mit dem + und - Symbol rein- und rauszoomen!)
Termin: 13. Oktober 2008 (Montag); Essen gibt's ca. ab 19.30 Uhr, ihr könnt auch gerne deutlich früher anrücken, z.B. zum Helfen beim Aufbau und Kochen ;-) Wahrscheinlich sind wir schon ab 17 Uhr im Garten. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben eventuell mit leerem Topf. Zum Abschluss gibt's das große Weinlesefest-Feuerwerk (ab 21.30 Uhr)!


Zu Essen und Trinken gibt's:
Holzofen-Eintopf, leckere Fischsuppe (von einem asiatischen Koch zubereitet!!) im Kessel überm offenen Feuer, Brot, Wein, Bier, eigener Apfelsaft und Wasser...


Klickbild: auch dieses Jahr kommt wieder der bewährte 14-Liter-Eintopfofen zum Einsatz. Mit Kamin ist das Teil ein Meter hoch.

Dazu gibt es (hoffentlich) frisches Brot und ein paar Getränke. Wer sonst noch was mitbringen will: nur her damit! Nicht verkehrt wär's, uns kurz zu benachrichtigen, wer kommen möchte.


Liebe Grüße vom NABU Neustadt!

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Die ultimative Anfahrtsbeschreibung...

zum Eintopfofen-Essen mit abschliessendem Feuerwerk. Da das Abschlussfeuerwerk des Deutschen Weinlesefestes in Neustadt/Weinstrasse direkt auf dem Zugangsweg zum Garten meines Bruders aufgebaut wird, muss man einen etwas komplizierteren Umweg wählen!


Treffpunkt: Ein Garten oberhalb der Eckstraße 45 (Seitenstraße von "Im Meisental"), Neustadt Weinstrasse (Ortsteil Haardt). Rechts am Haus "Eckstraße 45" ca. 200 Meter den steilen Weg hochlaufen.

Autobahn A 65, Ausfahrt Neustadt Nord (!!!, nicht Süd!!) nehmen, Richtung Neustadt/Weinstrasse.

Am zweiten grossen Kreisverkehr abbiegen: Richtung Lambrecht, Neustadt/Weinstrasse, Kurpfalz Park

Geradeaus fahren, erst kommt das Ortsschild "Neustadt/Weinstrasse", dann auf der linken Seite eine grosse "DEA-Tankstelle".
ACHTUNG: Ganz kurz nach der DEA-Tankstelle in die allererste kleine Strasse schräg rechts abbiegen (sie heisst Villenstrasse), Zone 30, am Ende der Villenstrasse stösst man nach ca. 100 Metern rechtwinklig auf eine Vorfahrtsstrasse (Gimmeldinger Strasse), hier wenige Meter rechts fahren, aber sofort nach ca. 10 Metern wieder links abbiegen (Villenstrasse);

Nach ca. 100 Metern stösst man auf eine Vorfahrtsstrasse (Haardter Strasse), hier rechts abbiegen und dem Verlauf der Haardter Strasse mehrere hundert Meter folgen, es geht immer bergauf.

Nach einem recht deutlichen Linksknick der Strasse sieht man kurze Zeit später links auf einer Hausfassade die Aufschrift "Winzergenossenschaft Haardt", 10 Meter weiter, gabelt sich die Strasse in drei kleine Strassen:

Hier nicht links oder rechts fahren, sondern eher geradeaus auf das Hotel "Mandelhof" zu. Man fährt links am Hotel Mandelhof den Berg hoch, die Straße heißt "Im Meisental". Jetzt aufgepasst:

Wenn die allererste Strasse links abgabelt (Eckstrasse) parkt ihr irgendwo in der Nähe Euer Auto! Wer im Dunkel kommt, dem wird auffallen, dass genau hier eine Straßenlampe orange leuchet. Jetzt seid ihr fast da! Rechts vom Haus Eckstraße 45 geht ein Teil der Eckstrasse in eine Sackgasse über, die sehr steil den Berg hochgeht. Unter dem Sackgassenschild steht der Zusatz "Keine Wendemöglichkeit" oder so ähnlich. Dort steil hochlaufen, wir stellen am Anfang rechts paar Kerzen auf die Mauer.

Nach ca. 80 Meter geht der gepflasterte Weg in einen sehr schmalen Erdweg über, vorher standen rechts noch ein paar Wohnhäuser. Immer weiter steil bergauf laufen, wir stellen hier auch ein paar Kerzen auf - hier gibt's nämlich keine Straßenbeleuchtung mehr. Deshalb unbedingt 'ne Taschenlampe mitnehmen! Irgendwann läuft man zwischen Weinbergen (links) und Gartenzäunen (rechts), wenn rechts ein Holzzaun mit einem ganz grossen Holztor kommt seid ihr da. Glückwunsch, spätestens jetzt sollte man auch ein paar Leute sehen und auch ein paar Lampen und/oder Fackeln.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

==> Ortsbeschreibung mit GOOGLE MAPS (auf der linken Seite der Karte kann man mit dem + und - Symbol rein- und rauszoomen!)


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Tips:

1. Taschenlampe mitnehmen!!

Wir stellen außerdem ein paar Kerzen-Windlichter an den Beginn des Fußwegs hoch zum Garten, damit sich keiner verirrt... ;-)

2. Zieht Euch warm an! Es gibt zwar einen großen, windgeschützten Pavillion, aber keinen geschlossenen Raum (ausser dem stilechten Plumsklo ;-)