Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Kraniche ziehen

Der Herbst kommt: gestern Abend bei unseren kleinen "Eintopfofen-Treff" konnte man sie zuerst hören und dann auch in etlichen Formationen über Neustadt in Richtung Südwesten fliegen sehen: Kraniche auf dem Weg in ihr Winterquartier. Der Wind hat auf nördliche Richtungen gedreht, das spart Energie auf dem Weg in den Süden und "Auf geht's!"


Klickbild (NABU Neustadt/Weinstraße): eine der Kranich-Formationen von Dienstag, 13. Oktober 2009. Flugrichtung West, aufgenommen in Neustadt/Weinstraße um 16.53 Uhr CEST


Gestern waren es zwischen ca. 18 Uhr und 23 Uhr 8 Formationen mit mind. 600 Kranichen, heute gegen 17 Uhr flogen dicht hintereinander einige Trupps mit insgesamt mind. 300 Tieren Richtung Westen. Es ist anzunehmen, dass diese Gruppe zum Lac du Der fliegt.

Zitat Wikipedia: Der Lac du Der-Chantecoq (kurz Lac du Der; Marne-Stausee) in der südlichen Champagne ist mit knapp 48 km² der größte Stausee in Frankreich.
"Bei Vogelfreunden ist der Lac du Der in der französischen Champagne vor allem wegen der Kraniche bekannt. Hier konzentrieren sich jährlich im Herbst bis zu 80.000 Kraniche.

Bei ihrem ersten Etappenziel ca. 24 Stunden nach ihrem Abflug von der Insel Rügen haben sie hier erstmals wieder festen Boden unter den Füßen. Von der Champagne fliegen die Kraniche dann in zwei weiteren Etappen bis zu ihren Winterquartieren in Südfrankreich und der spanischen Extremadura. Einige fliegen sogar noch weiter bis nach Marokko. Inzwischen verbringen allerdings etwa 8.000 Kraniche den Winter am Lac du Der Chantecoq.

Im Frühjahr (Ende Februar/Anfang März) kehren die Kraniche auf demselben Wege wieder zurück."


Übrigens: sehr oft werden die ziehenden Kraniche bei uns in der Region als "Schneegänse" bezeichnet. Woher dieser Ausdruck kommt, ist mir unbekannt...

Freitag, 25. September 2009

Herzliche Einladung zum kleinen NABU-Herbsfest mit Eintopf-Ofen und großem Abschlussfeuerwerk am Montag den 12. Oktober 2009, ab 19 Uhr

Tipps:
1.Taschenlampe mitnehmen!!
2. Zieht Euch warm an! Es gibt zwar einen großen, windgeschützten Pavillion, aber keinen geschlossenen Raum (ausser dem stilechten Plumsklo ;-).

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Liebe NABU-Interessenten, liebe Neustadter "Naturschutzaktivisten" ;-)


Am 12. Oktober 2009 (Montag Abend) ab 21.30 Uhr ist es wieder so weit: oberhalb der Stadt gibt's das große Abschlussfeuerwerk des Deutschen Weinlesefestes in Neustadt.

Mein ältester Bruder hat seinen tollen Garten (u.a. viele alte Obstbäume) mit einer edlen Laube in der unmittelbaren Nähe des Feuerwerk-Abschußortes, ziemlich interessant, das ganze von dort mitzuerleben!

Zu Essen gibt es:

Eintopf aus dem Eintopf-Ofen. Er wird mit Holz befeuert, hat einen schicken Edelstahlkamin an der Seite und in den Topf passen 12 Liter:



Klickbild: links steht der Eintopfofen. Mit Kamin ist das Teil ein Meter hoch.


Dazu gibt es (hoffentlich) frisches Brot und ein paar Getränke. Wer sonst noch was mitbringen will: nur her damit! Nicht verkehrt wär's, uns kurz zu benachrichtigen, wer kommen möchte
- olchon01@martingrund.de


Das Essen ist ca. ab 19.30 Uhr, man kann auch gerne deutlich früher anrücken. Ich bin wahrscheinlich schon ab 18 Uhr im Garten und versuche die Kocherei in den Griff zu bekommen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben eventuell mit leerem Topf. Ach so: zum Schluss gucken wir Feuerwerk (ab 21.30 Uhr)!


Liebe Grüße von Martin Grund vom NABU Neustadt!


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Die ultimative Anfahrtsbeschreibung...

zum Eintopfofen-Essen mit abschliessendem Feuerwerk. Da das Abschlussfeuerwerk des Deutschen Weinlesefestes in Neustadt/Weinstrasse direkt auf dem Zugangsweg zum Garten meines Bruders aufgebaut wird, muss man einen etwas komplizierteren Umweg wählen!
Treffpunkt: Ein Garten oberhalb der Eckstraße 45 (Seitenstraße von "Im Meisental"), Neustadt Weinstrasse (Ortsteil Haardt). Rechts am Haus "Eckstraße 45" ca. 200 Meter den steilen Weg hochlaufen.

==> Ortsbeschreibung mit GOOGLE MAPS (auf der linken Seite der Karte kann man mit dem + und - Symbol rein- und rauszoomen!)

Sonntag, 20. September 2009

NABU Hessen und Hessischer Bauernverband starten Aktion „Lerchenfenster für Hessen“

Wetzlar/Friedrichsdorf. Mit der Aktion „Lerchenfenster für Hessen“ starten der NABU Hessen und der Hessische Bauernverband ein Hilfsprogramm für die immer seltener werdende Feldlerche. „Die Feldlerchenfenster sind eine unkomplizierte Möglichkeit, dem bedrohten Sänger mit einfachen Mitteln zu helfen“, freuen sich Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen und Wolfgang Koch vom Hessischen Bauern­verband über die Naturschutzkooperation beider Verbände.

Die Feldlerche ist der Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft. Mit Ihrem trillernden Gesang zählt sie zu den ersten Frühlingsboten in der Feldflur. Doch ihre Stimme ist heute vielerorts immer seltener zu hören. „Ihre Bestände sind in den letzten zehn Jahren um 10 bis 15 % zurück gegangen“, beschreibt der Biologe Eppler die aktuelle Situation. Deshalb wird sie auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands mittlerweile als gefährdet eingestuft. In Hessen steht sie auf der Vorwarnliste.


Einfache Lösung: Feldlerchenfenster

Eine einfache und unbürokratische Lösung des Hauptproblems für den Vogel, genügend Brutplätze zu finden, bietet die Aktion „Lerchenfenster“: Mit der Anlage von kleinen Fehlstellen im Wintergetreide, den „Lerchenfenstern“, werden geschützte Brutstätten für Feldlerchen geschaffen. „Versuche in Großbritannien haben gezeigt, das solche Fenster den Bruterfolg deutlich steigern und damit zum Fortbestand der Art beitragen“, berichtet der NABU-Landesvorsitzende von bisherigen Erfahrungen.

Wolfgang Koch betont, dass der Aufwand für Landwirte verhältnismäßig gering sei: „Zwei Lerchenfenster pro Hektar mit einer Größe von jeweils ungefähr 20 Quadratmeter reichen für die Vögel aus. Sie lassen sich zudem ganz einfach durch das Anheben der Sämaschine für einige Meter anlegen.“ Auf diese Weise könne durch eine einfache Maßnahme ein großer Effekt erzielt werden.

Für den Biologen Eppler kommt hinzu, dass sich die Anlage von Feldlerchenfenstern auch positiv auf viele andere Feldtiere wie Feldhase und Rebhuhn auswirkt.

Die Aktion „Lerchenfenster für Hessen“, die ihm Rahmen der bundesweiten Kampagne „1000 Äcker für die Feldlerche“ durchgeführt wird und auf eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Deutschen Bauernverband e.V. und dem NABU zurückgeht, bringt für Landwirte nur geringe finanzielle Einbußen mit sich. „Der Ernteausfall ist mit weniger als fünf Euro pro Hektar niedrig und der Arbeitsaufwand gering“, ergänzt Wolfgang Koch. Mit Faltblättern werden interessierte Mitglieder beider Verbände umfassend über die Natur­schutzaktion informiert.


Als Anerkennung für ihr freiwilliges Engagement erhalten teilnehmende Landwirte eine Hinweistafel zur Aufstellung am Ackerrand („Vogelfreundlicher Acker“). Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.

Mittwoch, 9. September 2009

Fledermauserlebnisabend am 11.September

Auf die Fledermausexkursion vom vergangenen Freitag folgt am Freitag dem 11. September der zweite Fledermuaserlebnisabend für Kinder ab 6 Jahren. Treffpunkt ist genauso wie letzte Woche der Parkplatz hinter der Reithalle am
Ordenswald/Soldatenweiher. Los geht's um 19:30 Uhr.

Sonntag, 30. August 2009

Fledermauserlebnisabend am 4.September

Wie viele Gummibärchen wiegt eine Fledermaus und warum kann sie mit ihren
Ohren sehen?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Naturschutzjugend (NAJU)
Neustadt auf dem Fledermauserlebnisabend am 4. September.
Es gibt einen kleinen Vortrag, Spiele und mit Hilfe von Detektoren werden wir
einige Fledermäuse zu Gesicht und zu hören bekommen.
Eingeladen sind Kinder ab 6 Jahren mit ihren Eltern. Die Veranstaltung ist
kostenlos. Wir treffen uns auf dem Parkplatz hinter der Reithalle am
Ordenswald/Soldatenweiher. Los geht's um 19:30 Uhr.

Der zweite Fledermauserlebenisabend ist am 11. September.

Bei Rückfragen:
Inga Fink
06325 9596830