Freitag, 6. Juli 2012

Frosch-Fan Ruth Moschner engagiert sich für den NABU - Prominentes NABU-Mitglied möchte über Natur- und Artenschutz informieren

Foto: Ruth Moschner mit Amphibie


-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Frosch-Fan Ruth Moschner engagiert sich für den NABU - Prominentes NABU-Mitglied möchte über Natur- und Artenschutz informieren
Datum: Fri, 06 Jul 2012 11:03:30 +0200
Von: Presse <Presse@nabu.de>
An: Presse <Presse@nabu.de>


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N A B U - P R E S S E D I E N S T  ----  NR. 75/12 ---- 6.7.2012
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Vermischtes/Artenschutz
Frosch-Fan Ruth Moschner engagiert sich für den NABU
Prominentes NABU-Mitglied möchte über Natur- und Artenschutz informieren

Berlin – Die TV-Moderatorin und Autorin Ruth Moschner engagiert sich für den NABU: Seit mehr als zehn Jahren ist die vielseitige Berlinerin selbst Mitglied in Deutschlands größtem Naturschutzverband und hat ihr Engagement nun in einem ungewöhnlichen Fotoshooting in Szene gesetzt: „Naturschutz  braucht Kröten – so oder so!“, von diesem NABU-Motto inspiriert, posierte die 36-Jährige mit einem Berliner Grasfrosch.
„Frösche waren schon immer meine Lieblingstiere“, erklärt Ruth Moschner. „Jedes Jahr im Frühling mache ich mich auf die Suche nach balzenden Moorfröschen. Die Männchen verfärben sich zur Paarungszeit so schön blau“, erzählt sie begeistert. „Ich mag Tiere, die viele andere eklig finden. Ich könnte auch Raupen stundenlang beobachten.“
Ruth Moschners Engagement für den NABU hat viele Facetten. Sie unterstützt die Arbeit des Verbandes als langjähriges Mitglied und ist Juryvorsitzende beim „Grünen Einkaufskorb“, dem NABU-Umweltpreis für Lebensmittelmärkte. „Mir sind Natur- und Umweltschutz einfach wichtig. Man kann so viele kleine Dinge tun, die eine große Wirkung haben. Nicht nur Fahrrad fahren, man sollte auch Wasser sparen und den eigenen Garten oder Balkon naturnah anlegen“, begründet Moschner ihr Engagement. „Wer selbst nicht weiß, was man alles tun kann, findet beim NABU in der lokalen Ortsgruppe kompetente Ansprechpartner. Oder man schaut unter www.NABU.de nach. Oder noch besser: Man wird einfach Mitglied!“

Pressebilder in hoher Auflösung kostenfrei unter Nennung der Bildautorin: NABU/J. Koch über die NABU-Pressestelle unter Tel. 030-284984-1952, -1722, E-Mail: presse@NABU.de oder unter: www.nabu.de/downloads/fotos/Ruth_Moschner_2012.jpg. Über Belegexemplare freuen wir uns sehr.

Für Rückfragen:
Anette Wolff, NABU-VIP-Koordinatorin, mobil: 0162-9084205

Im Internet zu finden unter www.NABU.de  

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NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail:
Presse@NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Iris Barthel

Dienstag, 3. Juli 2012

Herzliche Einladung zu den nächsten NABU-Treffen im Wirtshaus Konfetti!

Wir wollen uns künftig zwei-monatlich treffen. Die nächsten Termine sind festgelegt, bitte vormerken:
- 23. Juli 2012,
- im August machen wir eine Sommerpause, da Viele im Urlaub sind.
- Dann wieder am 24. September 12 und am 26. November 12. Dann Weihnachtspause.
- Ab dem Jahr 2013 treffen wir uns dann immer an den ungeraden Monaten, d.h.
- am 28. Januar 2013, 25. März 13 usw.

Es bleibt beim vierten Montag im Monat im Konfetti um jeweils 20 Uhr!

Foto: Claudia Grund, Gewässer im Ordenswald, Juni 2011

Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit und den Projekten haben, kommen Sie doch gerne bei der nächsten Sitzung vorbei oder werden Sie Mitglied.

Nähere Infos unter NABU Neustadt, bitte hier klicken: http://nabu-nw.de/ oder einfach anrufen unter Tel. 06321/399292 Martin Grund. Wir freuen uns sehr!

Fernsehbeitrag im Grünen

 Foto: Erich Baier, NABU Neustadt      

Datum: Mon, 25 Jun 2012 14:24:05 +0200
Von: NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen <kontakt@nabu-rheinauen.de>




Der SWR hat in der letzten Woche etwas über den Laubfrosch bei uns gedreht. Am 3. Juli 18.10 Uhr soll die Sendung kommen.

Viele Grüße Robert Egeling -- NABU-Naturschutzzentrum
Rheinauen
An den Rheinwiesen 5
55411 Bingen
Tel. 06721-14367

Dienstag, 19. Juni 2012

Geo-Tag der Artenvielfalt mit vielfältigen und abwechslungsreichen Programmpunkten

 


Am Samstag, den 16 . Juni 2012 fand der 14. Geo-Tag der Artenvielfal mit der diesjährigen Hauptveranstaltung im Dahner Felsenland statt. Ziel war, längst verschollen geglaubte Arten in einer der größten Feldforschungsaktionen in MItteleuropa zu entdecken und zu dokumentieren.


Innerhalb von 24 Stunden sollten in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten entdeckt und erforscht werden. Gesucht werden konnte überall - im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube.

Das diesjährige Reportage-Thema lautete "Grenzgänger, Überflieger, Gipfelstürmer: Wie Tiere und Pflanzen sich verbreiten". Gemeinsam mit Partnern und Forschern gingen wir der Frage nach, wie sich Arten neue Lebensräume erschließen und welche Grenzen es dabei gibt.

Für die eigene Arten-Suche hatte GEO Ort und Partner gefunden: gemeinsam mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, dem Verein Naturpark Pfälzerwald e.V. und SYCOPARC (Parc Naturel Régional des Vosges du Nord) nahmen Reporterteams das grenzüberschreitende UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald - Vosges du Nord unter die Lupe (weitere Informationen zum Untersuchungsgebiet finden Sie in Kürze unten im Kasten "Presseinformationen 2012").

Die Hauptveranstaltung zum 14. GEO-Tag der Artenvielfalt fand am 16. Juni 2012 mit rund 100 geladenen Experten aus ganz Deutschland statt.



Der diesjährige Kooperationspartner, die Heinz Sielmann Stiftung, engagierte sich im Rahmen des GEO-Tags u.a. bei der Veröffentlichung der Sonderbeilage (in der Septemberausgabe) und beim Schülerwettbewerb.


Bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig verschollen geglaubte Arten wiederentdeckt und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt geleistet. Im Jahr 2011 beteiligten sich rund 25 000 Naturfreunde in über 600 Aktionen, darunter zahlreiche renommierte Zoologen und Botaniker. Doch nicht nur Experten waren gefragt: Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, konnte mitmachen. Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen sind aufgerufen, auch im nächsten Jahr einen eigenen GEO-Tag der Artenvielfalt zu organisieren und Begleitaktionen direkt in der eigenen Umgebung zu starten. Materialien finden Sie unter "Informationen zum Mitmachen".

Es wurde ein reichhaltiges Besucher- und Exkursionsprogramm angeboten, begleitet von Experten und Sachverständigen wie Pilsexperten,Förstern, Biologen, Falkner, Umweltpädagogen u.a.

Wir als Vertreter des NABU Neustadt nahmen an folgender Exkursionteil:
10:30 Geländeexkursion „Mummelsköpfe“, Kernzone im
Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen | Treffpunkt
Parkplatz Biosphärenhaus; eine Weiterfahrt ist nötig, Dauer 3-4
Stunden; für geländegängige Menschen ab 10 Jahre geeignet Dr. Thomas Sprengel, Klaus Germann.

Anschließend besuchten wir den Bauernmarkt, sprachen mit diversen Experten, hielten auch am NABU-Stand, und - last but not least - ließen wir es uns nicht entgehen, das Museum im Biosphärenhaus zu besichtigen und den Baumwipfelpfad zu besteigen. Den Abschluss des Tages bildeten für uns zwei Rutschpartien mit der Rutsche aus schwindelnder Höhe.

Schee und interessant wars! Das Wetter spielte auch mit. Bist du das nächste Jahr dabei? Auch für Kinder gut geeinget!





Neuerscheinung: "Grüne Ökonomie. Was uns die Natur wert ist"

Foto: Moorlandschaft - Mayener Grubenfeld

-------- Original-Nachricht --------
Betreff: FW: [HBS] Neuerscheinung: "Grüne Ökonomie. Was
uns die Natur wert ist"
Datum: Mon, 18 Jun 2012 15:37:33 +0200
Von: Umwelt aktuell Redaktion <redaktion@dnr.de>
An: DNR Redaktionsbüro Fachverteiler <info-berlin@dnr.de>



http://www.boell.de/publikationen/publikationen-boell-thema-gruene-oekonomie-14749.html


Heinrich-Böll-Stiftung - 07.06.2012

Böll Thema 1/2012:
Grüne Ökonomie - Was uns die Natur wert ist

Diese Ausgabe von Böll.Thema nimmt einen wichtigen und
besonders umstrittenen Aspekt der Grünen Ökonomie unter die
Lupe: die ökonomische Bewertung von Natur. Schützen wir sie,
indem wir ihr einen monetären Wert geben? Welche
marktbasierten Ansätze und Instrumente sind sinnvoll und
welche nicht? Und wer ist in die Entscheidungen im Natur-
und Ökosystemschutz eingebunden?

Bisher wurde die Tendenz, alle Arten von Ressourcen in
handelbare Güter zu verwandeln, viel zu wenig beachtet.
Dabei werden Böden, Wasser und Wälder immer stärker in
monetäre Kreisläufe eingebunden und ihr Warenwert wird auf
den globalen Finanzmärkten über Finanzmarktinstrumente und
-produkte wie Derivate gehandelt. Auf der Suche nach
Geldanlagemöglichkeiten sind es nicht nur die Rohstoffe und
Nahrungsmittel, sondern auch Boden und Wald, die für die
Suche nach Rendite attraktiv gemacht werden sollen.

Böll.Thema spürt neuen Trends - ob positiv oder negativ -
nach und richtet den Blick insbesondere auf die von den
Vereinten Nationen offensiv betriebene Studie "The Economics
of Ecosystems and Biodiversity" (TEEB), die international
sehr kontrovers diskutiert wird.

Böll.Thema möchte eine nachdenkliche und differenzierte
Debatte anstoßen, denn auf der Suche nach einem Weg heraus
aus der Klima-, Ressourcen- und Armutskrise nützt es wenig,
alle Ansätze der Grünen Ökonomie und alle marktbasierten
Instrumente als "Greenwashing" abzutun - als grünen
Kapitalismus oder gar als Wolf im grünen Schafspelz, wie das
im Vorfeld der Rio-Konferenz leider immer lauter zu hören ist.

Wenn Sie sich an der Debatte dieses Heftes beteiligen
möchten, schreiben Sie uns. Wir freuen uns über jede
Rückmeldung.

--

Böll Thema 1/2012: Grüne Ökonomie - Was uns die Natur wert ist
Herausgeber/in: Heinrich-Böll-Stiftung
Erscheinungsort: Berlin
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Seiten: 37
Bereitstellungspauschale: kostenlos

Download (PDF)
http://www.boell.de/downloads/boell_thema_1_2012_gruene_oekonomie.pdf

Bestellen
www.boell.de/publikationen/publikationen-boell-thema-gruene-oekonomie-14749.html


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Inhalt

"Wir brauchen eine differenzierte Debatte" - Editorial
Von Barbara Unmüßig

Die Kritik an Rio+20 und der Green Economy - ein Überblick
Von Barbara Unmüßig

Natur und Ökonomie: die Geschichte einer schwierigen Beziehung
Von Thomas Fatheuer

Biodiversität & Co: Ein Wegweiser durch die Begriffe der
Grünen Ökonomie
Von Thomas Fatheuer

Die Geister, die rief: Das riskante Spiel auf dem Geld- und
Finanzmarkt
Von Heike Löschmann

Von der Ökosteuer zu REDD+: Fragen und Antworten zu den
Versuchen, das Treibhaus mit Geld zu kühlen
Von Dietmar Bartz

"Wir wollen der Natur kein Preisschild umhängen": Pavan
Sukhdev, Leiter der TEEB-Studie, im Interview
Von Barbara Unmüßig

REDD-Spezial
Was ist REDD? Der Überblick von Dietmar Bartz

"Ich habe große Hoffnung" - ein Interview mit Paulo Moutinho
Warum REDD nicht greift - der Kommentar von Thomas Fatheuer

Zwischen Hoffnung und Furcht: Erwartungen an Rio+20
Von Jürgen Maier und Thomas Fatheuer

Kommerz oder Königsweg? Der Emissionshandel und die K-Frage
Von Tilman Santarius und Wolfgang Sterk

Geld ist nicht alles: Wie die von Frauen geleistete
Sorgearbeit für Menschen und Umwelt wirklich aufgewertet
werden kann
Von Christa Wichterich

Von wegen alternativlos: Die Commons funktionieren jenseits
von Markt und Staat
Von Silke Helfrich

Ein wenig mehr Bescheidenheit in der Ökonomik: Über die
Versuchung, Kosten-Nutzen-Kalküle über alles zu stellen
Von Konrad Ott

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« In der Ökonomik wird es als rational definiert, wenn ein
Individuum seinen Nutzen maximiert. Diese definitorische
Verbindung von Rationalität mit individueller
Nutzenmaximierung läuft auf einen intelligenten Egoismus
hinaus. Damit ließe sich Naturschutz nur dann begründen,
wenn er nützlich für lebende Egoisten wäre. Die Gefahr, die
Praxis des Naturschutzes an diese Perspektive zu binden,
versuchen Ökonomen dadurch zu entgehen, dass sie
uneigennützige ("altruistische") Präferenzen, etwa
Sympathiegefühle gegenüber Mitgliedern zukünftiger
Generationen, gelten lassen. Wer aber keine altruistischen
Präferenzen verspürt, hat auch keine entsprechende
Zahlungsbereitschaft - und braucht sie, ökonomisch gesehen,
auch nicht zu haben. Die Ökonomik bekommt daher das Problem
der Zukunftsverantwortung nicht in den Griff. »
Konrad Ott, Professor für Umweltethik an der Universität
Greifswald

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